Matsumi – Ein wenig kulinarisches Japan in Hamburg

Letzten Samstag war ich mit meiner Freundin im japanischen Restaurant Matsumi, dank einer Einladung von meinem Arbeitgeber – dem IT-Systemhaus Bechtle GmbH.

Das Matsumi ist ein traditionelles Restaurant, mit einer sehr hohen Qualität. Dies spiegelt sich natürlich auch in den Preisen wieder. So kann man gerne mal zu zweit über 100,- € ausgeben. Für einen Normalverdiener für mich, ist somit ein Besuch im Matsumi und so ein Essen immer wieder ein kulinarisches Erlebnis.

Wir haben einige kleine Vorspeisen bestellt: Spareribs, Yakitori, Teba Shio und natürlich durften Gyoza nicht fehlen.
Die Spareribs waren extrem zart und sehr schön mit der Teriyaki Sauce abgeschmeckt! Die Knochen lösten sich kinderleicht vom Fleisch, sodass man es einfach mit den Stäbchen verzehren konnte. Die Yakitori hingegebn waren eher normal (Yakitori = Hähnchenspieße). Die Gyoza waren sehr lecker, jedoch komplett frittiert hatte ich sie noch nie gegessen – normalerweise werden sie gedünstet, von einer Seite scharf angebraten und ggf. auch mit Eigelb überzogen. Teba Shio sind wohl salzig abgeschmeckte (deshalb auch Shio), frittierte Chickenwings 🙂 – schmeckten jedenfalls ok.

Als Hauptgang bestellten wir uns Tempura Morisawa, Hire Katsu und Shake-Yaki.
Zu Beginn versuchten wir uns am Hire Katsu, was quasi kleine frittierte Schweineschnitzel sind. Serviert wurden diese mit einem Berg von geraspelten Salat und ein bisschen Wasabi. Die Mischung war ausgesprochen intensiv an Geschmack – im positiven Sinne. Was mir am besten schmeckte war dann das Shake-Yaki, ein in Sauce serviertes Stück Lachsfilet. Es war, wie die Spareribs, unglaublich zart, sodass man das Filet mit leichtem druck, mit den Stäbchen teilen konnte. Es zerfloss auch regelrecht auf der Zunge. Zum Abschluss hatten wir die Tempura Morisawa, was in Tempura frittierte Garnelen, Fisch, Aubergine, Pilze, Zuckerschoten und leider etwas, was ich nicht deuten konnte aber denke, dass es in Richtung Tintenfisch ging. 🙂

Am Ende kommt natürlich das Beste… Der Nachtisch!
Wir gönnten uns das Yaki Aisu und ein Mochi.
Das Yaki Aisu ist ein in Crêpe Mantel gebratenes Eis. Es erinnert mich etwas an dieses Cornetto Eis, welches so gewellt ist – also als Block (nicht so einfach zu beschrieben, haha). Das Mochi war ein Special – in einem Blatt gehültes Reiskügelchen, mit einer Azuki-Paste-Füllung.

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